Person
Irana
auch: Εἴρανα, Eranna, ῤάννα
Adressatin der einzeiligen Ungeduld von Fr. 91 — „eine Verächtlichere als dich habe ich nie getroffen“ — und der Schwalbenfrage von Fr. 135. Cox druckt die zweifelhafte Lesart „ὦ ῤάννα“ und gibt den Namen als Eranna wieder.
Anmerkungen zur Lektüre
- Fragmente des dritten und vierten Buches §91 Irana
Εἴρανα in der modernen Lesung; Cox druckt „ἐπ᾽ ὦ ῤάννα“ und gibt den Namen als Eranna, mit dem Vermerk, die Lesung sei zweifelhaft. Derselbe Name erscheint in Fr. 135 („Warum, Irana, weckt mich Pandions Schwalbe?“ — noch im Staging). Eine Zeile reiner Gereiztheit, bewahrt von einem Metriker.
- Fragmente unbestimmten Buches, mit den Epigrammen und Dubia §135 Irana
Auch Adressatin des einzeiligen Stoßseufzers von Fr. 91; Cox' Druck gibt das Wort als zweifelhafte Lesung, die ebenso gut das Adjektiv „liebliche“ sein könnte — der Name ist die Wahl der modernen Ausgaben, der Zweifel ist verzeichnet.